Cloud-Speicher

was ist das?

Willkommen in der digitalen Welt des Cloud-Computings! Stelle dir vor, du hättest einen riesigen, nahezu unerschöpflichen Speicherplatz – verfügbar, wo immer du Online-Zugriff hast. Würdest du ihn nutzen? Viele von uns profitieren bereits von diesen Vorteilen der Cloud-Speicher. Oftmals, ohne es zu wissen. Von Privatpersonen, die ihre Fotos und Dateien sicher in einer Cloud speichern, bis hin zu Unternehmen, die robuste Cloud-Lösungen zur Optimierung ihrer Arbeitsabläufe und der Organisation von tausenden Mitarbeitern weltweit einsetzen. Wenn du weiterhin ein großes Fragezeichen bei der Frage „Cloud, was ist das genau?“ hast oder tiefer in das Thema eintauchen willst – und dir eventuell sogar vorstellen kannst, in diesem Bereich zu arbeiten – dann lese weiter. Denn dieser Beitrag liefert viele, viele Antworten!

Ganz kurz ein Wort zu uns, die hier schreiben: Techstarter setzt sich zusammen aus “Tech” für Technologie und “Starter”. Genau darum geht es bei Techstarter: um den Start deiner Karriere im IT-Bereich. Wir wollen Menschen zeigen, dass der Start einer Karriere im Technologiebereich für jede Person möglich ist, insbesondere für Quereinsteiger. Man benötigt nur fachliches Interesse sowie den richtigen Partner an der Seite. Und dieser Partner ist Techstarter.

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Was ist eine Cloud? - Einführung in das Thema

Wir nutzen sie jeden Tag, und doch suchen Menschen 2600 mal in Deutschland nach dem Begriff “Was ist eine Cloud?” – jeden Monat! Ja, wir sind Nerds, daher haben wir das ganz genau nachgeschaut. 

Stellen dir die Cloud als einen besonderen Teil dieses riesigen Gehirns vor. Sie ist nicht auf deinem Computer oder Handy lokalisiert, sondern über das gesamte Internet verteilt. Die Cloud ist wie eine digitale Wolke, in der du Daten, Programme und Anwendungen speichern und abrufen kannst, ohne dass sie physisch auf deinem Gerät vorhanden sein müssen. Seien es Fotos, Videos oder persönliche Dateien – der Cloud-Speicher bietet genug Platz, um alles zu sichern und zugleich von überall aus und mit fast jedem Endgerät darauf zuzugreifen. Computer, Smartphone, Tablet, … alles hat Zugang zu den gleichen Daten.

Wer nutzt eine Cloud? Angabe von privaten Nutzern und Unternehmen

Doch die Magie der Cloud beschränkt sich nicht allein auf den privaten Nutzen von Einzelnen. Sie hat auch für Unternehmen, von kleinen Start-ups bis hin zu globalen Konzernen, an Bedeutung gewonnen. Die Cloud bietet eine Plattform, auf der Unternehmen ihre wertvollen Daten sichern, im Team arbeiten und gleichzeitig ihren Kunden vielfältige Online-Dienste anbieten können – eine komplette digitale Transformation. Laut Statista belief sich der Umsatz von Amazon Web Services (AWS) im zweiten Quartal 2023 auf rund 22,4 Milliarden US-Dollar. Damit ist Amazon der führende Anbieter auf dem Markt für Cloud-Computing. 2022 hat Amazon damit zwar nur 16 % des Konzernumsatzes erzielt, die Cloud-Sparte war jedoch für den gesamten operativen Gewinn verantwortlich. Dies illustriert meisterhaft die Dynamik des florierenden Cloud-Marktes, in dem die großen Player agieren. Hierin liegt eine aufregende Gelegenheit, von der auch du profitieren kannst. Wenn du neugierig darauf bist, wie deine berufliche Zukunft als Cloud-Experte aussehen könnte, zögere nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Warum ist die Cloud so beliebt?

Die zunehmende Beliebtheit der Cloud lässt sich auf eine Reihe von Faktoren zurückführen. Der vielleicht größte Anreiz, die Cloud zu nutzen, ist der extrem hohe Nutzen. Daten können von überall aus und zu jeder Zeit abgerufen werden, vorausgesetzt, man hat eine Internetverbindung. 

Stelle dir vor, du möchtest gemeinsam an einem Dokument arbeiten. Früher wurde das Dokument von einer Person bearbeitet, nennen wir sie Max. Max schickt das Dokument an seine Kollegin Lisa. Diese lädt es herunter, bearbeitet es, schickt es wieder zurück. Und so geht das Spiel hin und her – und jedes Mal gibt es eine neue Datei. In der Cloud steht für Max und Lisa das gleiche Dokument zur Verfügung. Ohne Download. Ohne verschiedene Varianten. Und das sogar gleichzeitig. Science Fiction? Nein, unser Alltag!

Zudem bietet die Cloud eine fast unbegrenzte Kapazität zur Speicherung von Dateien, was sie zu einer äußerst praktischen und kostengünstigen Alternative zu herkömmlichen Speichergeräten macht. Und für Privatpersonen ist sie auch viel sicherer. Denn was ist, wenn über die externe Festplatte mal die Kaffeetasse ausläuft? Alle Daten futsch. Die Daten in der Cloud stehen in speziell gesicherten Rechenzentren. Ohne Kaffeebecher. 

Zusammengefasst bedeutet das: Die Cloud revolutioniert unsere Art und Weise, wie wir speichern, teilen und auf Informationen zugreifen.

Allgemeines über die Cloud in Kürze

  • Definition der Cloud: Speichern und Zugreifen auf Daten und Programme über das Internet statt auf der eigenen Computereinheit.
  • Funktion der Cloud: Ein virtuelles Rechenzentrum, das über das Internet zugänglich ist und von dem aus auf Ressourcen zugegriffen werden kann.
  • Vorteile einer Cloud: Hohe Flexibilität, Kosteneinsparung durch Eliminierung teurer Hardware und einfach zu erweiternde Speicher- und Rechenkapazität.
  • Cloud und Zusammenarbeit: Dokumente und Informationen können in Echtzeit geteilt und bearbeitet werdfen, was die Zusammenarbeit verbessert und die Produktivität erhöht.
  • Nutzer der Cloud: Jeder, der Zugang zum Internet hat, kann Cloud-Speicher nutzen. Die Nutzungsmöglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Speicherung von Fotos bis zum Einsatz in großen Unternehmen.
  • Datenerhaltung in der Cloud: Daten werden in der Cloud gespeichert und können jederzeit und von überall abgerufen werden. Die Pflege und Sicherheit der Cloud werden normalerweise vom Cloud-Anbieter übernommen.

Definition einer Cloud – gemäß dem NIST-Institut

Um das Konzept der Cloud zu verstehen, ist es hilfreich, den Begriff zunächst auf seine Kernbedeutung herunterzubrechen. Der Begriff „Cloud“ ist dabei metaphorisch gemeint und entstammt der Darstellungsweise von Netzwerk-Diagrammen, in denen das Internet oft als wolkige Struktur dargestellt wird.

Das NIST-Institut, eine weltweit anerkannte Autorität auf dem Gebiet der Technologie, definiert Cloud-Computing als ein Modell, das es dem Nutzer ermöglicht, auf bequeme Weise und je nach Bedarf Netzwerkzugriff auf einen gemeinsamen Pool von konfigurierbaren Rechenressourcen (wie Netzwerke, Server, Speicher, Anwendungen und Dienste) zu haben.

Wie funktioniert eine Cloud und wo hat man Zugriff darauf?

Statt einen eigenen Server oder persönliche Hardware zu betreiben, greifen Nutzer auf die Cloud zu, wo auch immer sich eine Internetverbindung befindet. Das heißt, ob zu Hause, im Büro oder mobil: Der Zugriff auf die Cloud-Ressourcen ist nahezu überall möglich. Dabei gibt es nicht “die eine” Cloud, sondern endlos viele. So ist die Cloud, die Sie für Ihre Urlaubsfotos über Ihr Android-Smartphone und Gmail verwenden, natürlich nicht die gleiche Cloud, wie die, über die Firmen ihre internen Daten teilen.

Die Vorteile einer Cloud

Die Vorteile einer Cloud sind zahlreich: Sie bietet eine beispiellose Flexibilität in Bezug auf den Zugriff auf Daten und Anwendungen; sie kann Kosten reduzieren, indem sie die Notwendigkeit teurer Hardware eliminiert; und sie erlaubt, Speicherplatz und Rechenleistung nach Bedarf zu skalieren, womit sie sich ideal für den Einsatz in Unternehmen unterschiedlichster Größenordnung eignet.

Ein bedeutender Vorteil der Cloud ist auch die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten, zu verändern. Dokumente und Informationen können in Echtzeit geteilt und bearbeitet werden, was eine verbesserte Zusammenarbeit, effektiveres Projektmanagement und eine erhöhte Produktivität ermöglicht.

Kosteneinsparungen durch die Nutzung einer Cloud

Wenn es um das Einsparen von Kosten geht, ist die Nutzung der Cloud besonders attraktiv. Da keine Vorabinvestition in eigene Server notwendig ist und nur die tatsächlich genutzten Ressourcen abgerechnet werden, ermöglicht das Cloud-Modell erhebliche Kosteneinsparungen, insbesondere bei schwankendem Bedarf. Ein Vorteil, hauptsächlich für kleine Unternehmen und Privatpersonen, ist auch, dass keine Technik gewartet werden muss. Denn die ist nicht mehr vor Ort, sondern in speziellen Rechenzentren.

Wer, wann, was und wie

Jeder, der Zugang zum Internet hat, kann theoretisch Cloud-Speicherung nutzen. Ob zum Speichern von Fotos, zum Teilen von Arbeitsergebnissen oder zum Einsatz in großen Konzernen – die Möglichkeiten der Cloud sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind die Anwender von Cloud-Lösungen, darunter z.B. der Google Cloud-Speicher, der Microsoft Cloud-Speicher oder der Amazon Cloud-Speicher. Dabei sind manche Cloud-Lösungen in kostenlosen Diensten enthalten, wie z.B. das Beispiel der Urlaubsfotos über das Smartphone. Andere Cloud-Anbieter haben hohe Gebühren, da sie besonders sensible Daten aufbewahren. 

Arten und Formen von Clouds

Die “eine” Cloud gibt es in diesem Sinne nicht. Es existieren Variationen, die wir uns hier nun genauer ansehen:
Die Cloud-Welt ist ein dynamisches Ökosystem, das eine Fülle von Möglichkeiten bietet, um die Anforderungen der Nutzer im privaten und geschäftlichen Umfeld zu erfüllen. Entscheidend ist, den besten Ansatz für sein spezifisches Szenario zu finden.

Übersicht der verschiedenen Arten von Cloud

Wenn wir darüber sprechen, was Cloud-Speicher genau sind, dann ist es unerlässlich, die verschiedenen Arten von Cloud-Speichern zu betrachten: Public, Private und Hybrid Cloud.

Public Cloud

Eine Public Cloud ist eine Cloud-Computing-Umgebung, die von einem Drittanbieter bereitgestellt wird und bei der sich mehrere Kunden dieselben Ressourcen wie Server, Speicher und Netzwerk teilen.

Da die Infrastruktur von vielen Nutzern gemeinsam verwendet wird, führt das zu Kosteneinsparungen und Skalierbarkeit.

Bekannte Public-Cloud-Anbieter sind Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP).

Beispiel: Ein Unternehmen verwendet AWS, um seine Website und Anwendungen zu hosten. Die Ressourcen werden von AWS bereitgestellt und verwaltet.

Private Cloud

Eine private Cloud ist eine Cloud-Computing-Umgebung, die speziell für ein einzelnes Unternehmen oder eine Organisation erstellt und betrieben wird.

Hierbei werden die Ressourcen entweder im eigenen Rechenzentrum des Unternehmens oder bei einem externen Anbieter gehostet, der nur diesem Kunden exklusiven Zugang darauf bietet.

Der Vorteil privater Clouds liegt in der höheren Kontrolle und Sicherheit, da andere Organisationen keinen Zugriff darauf haben. 

Beispiel: Eine Bank verwendet eine private Cloud, um ihre sensiblen Finanzdaten zu speichern und zu verarbeiten. Die Cloud-Infrastruktur wird von der Bank selbst betrieben.

Hybrid Cloud

Eine Hybrid Cloud ist die perfekte Kombination aus Public Cloud und Private Cloud.

Hier können Firmen bestimmte Dienste oder Workloads in der Public Cloud hosten, während sie kritische Daten oder Anwendungen in einer privaten Cloud behalten.

Dies ermöglicht viel Flexibilität und Skalierbarkeit sowie den Spielraum, Daten je nach Bedarf zwischen den beiden Umgebungen zu verschieben.



Beispiel: Ein Unternehmen hostet seine allgemeine Geschäftswebsite in der Public Cloud, während es gleichzeitig sensible Kundendaten in einer sicheren Private Cloud speichert.

Unterschiedliche Cloud-Services und wie sie funktionieren

Neben diesen Cloud-Facetten gibt es unterschiedliche Anbieter von Diensten, welche sehr cloudbasiert arbeiten. Drei Beispiele:

  • Infrastructure as a Service (IaaS):
    Dieser Dienst bietet Ressourcen wie Server und Speicher für virtuelle Maschinen und Datenhaltung über das Web. So nutzt ein Entwickler beispielsweise Cloud-Server, um eine App zu testen.
  • Platform as a Service (PaaS):
    Dieser Dienst stellt eine Entwicklungsplattform bereit, auf der Anwendungen erstellt und gehostet werden können. Das ermöglicht Entwicklern, ihre Anwendungsdaten und Konfigurationen sicher in der Cloud zu speichern. So kann beispielsweise ein Softwareunternehmen eine App entwickeln, ohne die notwendige Infrastruktur dafür selbst bereitstellen zu müssen.
  • Software as a Service (SaaS):
    Bei diesem Dienst können User auf Anwendungen und Benutzerdaten per Browser zugreifen. So nutzt ein Team beispielsweise webbasierte Software zur Projektverwaltung. 


Dank der Cloud-Speicherung mit Cloud-Speichern können Unternehmen ihre Daten somit sicher und skalierbar in der Cloud speichern, ohne sich dabei um die physische Infrastruktur kümmern zu müssen.

Du finden, dass das alles richtig spannend klingt? Dann ist es vielleicht Zeit für dich, Cloud-Spezialist zu werden! Wie das geht als Quereinsteiger? Mit einer Weiterbildung über Techstarter, bei der für viele Menschen die Weiterbildungskosten bis zu 100 % übernommen werden!

Wovon ist die Haltbarkeit von Clouds abhängig?

Die Haltbarkeit von Cloud-Speichern hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen:

  • Die Zuverlässigkeit und Stabilität des Cloud-Anbieters – v.a. etablierte Anbieter investieren in Infrastruktur, Sicherheit und Wartung, was die Haltbarkeit erhöht. 
  • Die Nutzung von Datenreplikation und redundanten Speichersystemen (zur Verhinderung von Datenverlusten) – Je mehr Datenkopien an verschiedenen Standorten gespeichert sind, desto widerstandsfähiger ist die Cloud gegen Ausfälle.
  • Gute Sicherheitsinfrastrukturen – Zum Schutz vor Datenverlusten durch Angriffe oder unbefugten Zugriff.
  • Regelmäßige Wartung, Patches und Aktualisierungen – sind wichtig, um die Stabilität der Cloud-Infrastruktur aufrechtzuerhalten.
  • Die Qualität der Backup-Strategien – beeinflusst unmittelbar die Fähigkeit, Daten wiederherzustellen, falls etwas schief geht. 
  • Vertragliche Vereinbarungen – Die Service Level Agreements (SLAs) des Anbieters geben an, wie viel Ausfallzeit akzeptabel ist. Cloud-Speicher mit strengen SLAs haben oft besser gewartete und sehr zuverlässige Systeme.
  • Und last but not least: Natürlich die Fähigkeit, sich an technologische Fortschritte anzupassen! Cloud-Technologien bleiben nicht stehen. Anbieter und Systeme, die hier nicht Schritt halten, haben langfristig Probleme.

Arten von Speichernutzung: Objektspeicher, Dateispeicher und Blockspeicher – Anwendung und Nutzung

Die Cloud verwaltet Daten auf vielfältige Weise, abhängig vom jeweiligen Cloud-Service oder Speichermodell. In puncto Speichernutzung lassen sich drei Hauptkategorien unterscheiden: Objektspeicher, Dateispeicher und Blockspeicher. Diese Speicherarten dienen jeweils unterschiedlichen Zwecken.

Der Objektspeicher ist sozusagen der Künstler unter den Speichervarianten – er bewahrt unstrukturierte Daten wie Fotos und Videos auf. Ganz gleich, ob es sich um kunstvolle Aufnahmen oder Erinnerungen handelt, der Objektspeicher bewahrt sie sicher auf.

Im Kontrast dazu ist der Dateispeicher eher ein Organisator. Er eignet sich hervorragend für Dokumente und Informationen, die in einer klaren, hierarchischen Struktur abgelegt werden müssen. Ähnlich wie in einem gut strukturierten Archiv sorgt der Dateispeicher für Ordnung und Übersichtlichkeit.

Der Blockspeicher hingegen ist wie ein Technikgenie, auf hohe Leistung und minimale Verzögerung fokussiert. Er findet seinen besten Einsatz bei Betriebssystemen oder Datenbanken, wo Geschwindigkeit und geringe Latenzzeiten von höchster Bedeutung sind.

In dieser vielseitigen Cloud-Welt arbeiten diese Speichervarianten wie einzelne Teile eines klugen Denkapparats, der Daten in allen Formen und Größen sorgfältig verwaltet.

Was in einer Cloud hochgeladen werden kann

Die Cloud empfängt sozusagen alles, was du ihr anvertrauen möchtest. Dokumente, Videos, Fotos und sogar Software-Anwendungen – all das findet in der Cloud seinen sicheren Platz. Hast du dich jemals gefragt, wo all die mobilen Apps lagern, die wir täglich verwenden? Überraschung: Du hast es erraten – in der Cloud! Doch nicht nur das Speichern von Dateien zeichnet die Cloud aus. Sie bringt auch Cloud-basierte Programme wie Google Drive, Microsoft 365 und Amazon Web Services hervor, die unser alltägliches Leben bereichern und erleichtern. Das sind die bekanntesten Cloud-Anbieter, auch wenn es natürlich unzählige weitere gibt.

  • Microsoft, mit Azure an der Spitze, ist bekannt für seine robuste Infrastruktur und nahtlose Integration mit anderen Microsoft-Produkten (– Denke z.B. an Office 365!). 
  • Amazon Web Services (AWS), gegründet im Jahr 2006, gilt als ein Pionier auf dem Gebiet des Cloud-Computings und hat sich als zuverlässiger Partner für Unternehmen jeder Größe bewährt. 
  • Google Cloud Platform (GCP) hingegen, obwohl später eingestiegen, kompensiert durch das starke Engagement in KI und Machine Learning. Unglaublich viele Menschen nutzen die Cloud von Google für private Daten wie Fotos oder E-Mails.

Nun stellt man sich vielleicht die Frage: Welche Grundvoraussetzungen benötige ich für die Nutzung einer Cloud? Es ist tatsächlich ziemlich einfach: Man benötigt eine zuverlässige Internetverbindung, und schon befindet man sich im Spiel. Ein weiterer Vorteil: Für die Nutzung einer Cloud ist kein eigener Server erforderlich. Der Anbieter übernimmt die Pflege der Cloud und bietet oft eine benutzerfreundliche Anwendungsoberfläche.

Konkrete Anwendungsfälle der Cloud – über Urlaubsbilder & E-Mails hinaus

Apropos Anwendungen: Sie sind so vielfältig und breit gefächert wie unsere moderne Welt selbst. Hier sind einige konkrete Beispiele:

  • Data Lakes:
    Wie große Seen voller Wasser, können Unternehmen in der Cloud riesige Sammlungen voller Daten speichern, zum Beispiel Informationen über Kundenverhalten und Verkaufstrends. So kann ein Einzelhändler beispielsweise seine Verkaufsdaten in einem Cloud-basierten Data Lake speichern, um Muster und Trends zu analysieren.
  • Sicherung/Back-Up:
    Die Cloud kann als virtuelle Sicherungskopie für Ihre Daten genutzt werden, ähnlich einer Sicherheitskassette für wichtige Dokumente. Ist das Endgerät einmal beschädigt oder verloren gegangen, lassen sich die Daten einfach aus der Cloud wiederherstellen. Sichere zum Beispiel deine Fotos und Kontakte auf deinem Smartphone in der Cloud, damit Sie diese im Notfall wiederherstellen können. Doch Achtung: Eine Garantie, dass die Bilder für immer gespeichert sind, gibt es nicht. Theoretisch ist der Cloud-Speicher in puncto Langlebigkeit zwar unbegrenzt, praktisch aber bieten nur wenige Anbieter eine “lebenslange Cloud”. Verständlich: Wer kann in diesen schnelllebigen Zeit schon garantieren, dass dieser Service in zwanzig Jahren immer noch relevant ist? Denke man nur an eine Diskette: Damals galt sie als modern, heute kann man de facto nicht mehr darauf zugreifen. Sei dir daher bewusst, dass deine Daten in einer bestimmten Form immer nur für einen gewissen Zeitraum gesichert sind.
  • Softwaretest/Entwicklung:
    Entwickler können in der Cloud Testumgebungen erstellen, um neue Software oder Apps auszuprobieren, ohne dabei ihre lokalen Systeme zu beeinträchtigen. Vergleichbar mit einem Labor, in dem Experimente durchgeführt werden: Genauso können Entwickler die Cloud nutzen, um neue Funktionen zu testen und Fehler zu beheben, noch bevor sie die Software veröffentlichen.
  • Datenmigration:
    Die Cloud erleichtert den nahtlosen Transfer von Daten zwischen verschiedenen Systemen oder Plattformen. Das kann man sich vorstellen, wie ein reibungsloser Umzug von einem Haus in ein anderes. So können Unternehmen auch Daten von lokalen Servern in die Cloud migrieren, um Skalierbarkeit und Flexibilität zu erreichen – ganz ohne Betriebsunterbrechungen.
  • Compliance:
    Die Cloud bietet Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen, um die Einhaltung von gesetzlichen Bestimmungen und Industriestandards zu gewährleisten – vergleichbar mit den Vorschriften in einer streng regulierten Branche. Unternehmen, die sensible Informationen verwalten, können so die Cloud nutzen, um sicherzugehen, dass ihre Daten geschützt und konform sind.
  • Machine Learning:
    In der Cloud können Unternehmen Machine-Learning-Modelle trainieren und implementieren, ähnlich wie ein Gehirntraining zum Erkennen von Mustern. Ein Beispiel: Ein Unternehmen kann Bilderkennungstechnologien einsetzen, um Produkte auf Fotos automatisch zu identifizieren. Mit Hilfe der Cloud können große Mengen an Daten verarbeitet und genaue Modelle erstellt werden.

 

Die Cloud fungiert als das neuronale Netzwerk der digitalen Welt, das Informationen und Ressourcen nahtlos verteilt und verarbeitet. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, das Unternehmen und Einzelpersonen befähigt, flexibel und effizient zu arbeiten, ohne an einen bestimmten Ort gebunden zu sein.

Was eine gute Cloud ausmacht - Eigenschaften und Anforderungen

Jetzt kennst du die Basics. Doch was macht eine gute Cloud aus? Hierzu gehören verschiedene Aspekte und Anforderungen, auf die geachtet werden sollte. Hoch oben auf der Liste steht die Datensicherheit. Da in der Cloud persönliche und oft vertrauliche Daten gespeichert werden, ist der Schutz der Daten von höchster Priorität. Ebenso sollte der Cloud-Speicherplatz einfach bedienbar, in der Rechenleistung skalierbar und zuverlässig sein. Nicht zu vergessen: Ein guter Support seitens des Cloud-Dienstes ist ebenfalls ein Muss.

Für den Erfolg war es nie wichtiger, das Potenzial der Cloud richtig zu verstehen und einzusetzen. Bereit zu starten? Bei Fragen zögerst du nicht, uns zu kontaktieren. Techstarter begleitet dich als Quereinsteiger in deine digitale Zukunft!

Sicherheit und Datenschutz im Cloud-Computing

Auch auf Wolke 7 braucht man sichere Schlösser! Betrachten wir also die Welt des Cloud-Computings durch die Brille der Datensicherheit und des Datenschutzes.

In der Ära des digitalen Fortschritts ist der Schutz unserer Daten von zentraler Bedeutung. „Cloud-Speicher, was ist das genau?“ – mag eine einfache Frage sein, doch die Sorge um die Sicherheit haben viele Nutzer. In einer Cloud werden Daten verschlüsselt und dann auf Servern gespeichert, die oft über den gesamten Globus verteilt sind. Damit bietet die Cloud eine robuste Daten-Verteidigung gegen gängige Sicherheitsbedrohungen – seien es Hackerangriffe oder physische Katastrophen.

Nun jedoch mögen Zweifel auskommen: Wie vertrauenswürdig ist dieses digitale Gehirn, insbesondere wenn unsere Daten möglicherweise in entfernten Ländern wie den USA gespeichert werden, in denen Datenschutz keine so große Rolle spielt wie bei uns in Europa? Wer hat Zugriff auf diese Daten und zu welchem Zweck? Hierbei können wir Parallelen zur analogen Welt ziehen: Wenn wir persönliche Gedanken und Erinnerungen anderen erzählen, vertrauen wir darauf, dass diese Informationen nicht ungewollt preisgegeben werden. Ähnlich verhält es sich in der Cloud. 

Seriöse Cloud-Services setzen auf robuste Verschlüsselung und Sicherheitsmechanismen, um die Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Hierbei spielt der Standort der Server eine Rolle, doch moderne Technologien ermöglichen es, sensible Informationen sicher zu speichern und zu verwalten. Dabei ist es enorm wichtig, den Anbieter des Cloud-Services gut auszuwählen.

Datenschutzbestimmungen und Cloud-Anbieter - Eine Diskussion

Die drei Branchenriesen – der Google Cloud-Speicher, Amazon Cloud-Speicher und der Microsoft Cloud-Speicher – haben umfangreiche Datenschutzbestimmungen. Aber was genau bedeutet das? Grundlegend haben diese Cloud-Services strenge Richtlinien zum Schutz der Nutzerdaten etabliert. Das beinhaltet auch Verfahren zur Datenlöschung nach Beendigung der Dienstnutzung und die Wahrung der Privatsphäre der Nutzer. Doch trotz dieser Maßnahmen bleibt es nach wie vor wichtig, sich mit den Datenschutzrichtlinien des gewählten Anbieters im Detail auseinanderzusetzen.

Die Rolle der DSGVO bei Cloud-Diensten

Die Datenschutz-Grundverordnung [DSGVO] der Europäischen Union hat den Umgang mit Nutzerdaten in der Cloud nachhaltig verändert. So schreibt die DSGVO vor, dass die Verwendung der Daten in klaren und einfachen Worten erläutert wird. Ebenso sorgt sie dafür, dass Nutzer einen klaren Überblick darüber haben (sollen), wo und wie ihre Daten gespeichert werden. Der datenschutzkonforme Handlungsspielraum von Anbietern, wie etwa dem Amazon Cloud-Speicher, wird dadurch klar definiert.

Empfehlungen von Cloud-Anbietern für verschiedene Nutzergruppen (Unternehmen / Privatnutzer) - Fokus auf Sicherheit und Datenschutz

Abschließend passt kein Schuh zu jedem Fuß. Daher variiert der ideale Cloud-Anbieter nach den individuellen Anforderungen von Unternehmen oder Privatnutzern. Entscheidend ist, dass die Aspekte des Datenschutzes und der Sicherheit beim gewählten Dienstleister niemals kompromittiert werden.

Allgemein lässt sich sagen:
Für Unternehmen empfehlen sich Cloud-Anbieter wie Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und Google Cloud Platform (GCP), da sie umfassende Sicherheits- und Compliance-Funktionen bieten. Für Privatpersonen sind beispielsweise Sync.com, pCloud und Tresorit empfehlenswert, da sie starke Datenschutz- und Verschlüsselungsfunktionen bieten.

Beachte, dass ein effektiver Anbieter robuste Sicherheitsprotokolle bietet, die sowohl die Datensicherheit als auch die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen gewährleisten.

Kleiner Exkurs: NAS – eine gute Alternative zum Cloud-Speicher?

NAS sind Server, die zuhause oder im Büro eines Unternehmens stehen und damit – anders als die Cloud – lokale Speichergeräte im Netzwerk darstellen. Je nachdem, wo die eigenen Prioritäten liegen, kann das durchaus eine Alternative zur Cloud sein.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Da die Daten lokal gespeichert werden, ist die Kontrolle über die eigenen Daten größer, auch in puncto Sicherheitsmaßnahmen. Hinzu kommt ein schnellerer Zugriff auf die Daten, da diese lokal im Netzwerk gespeichert sind. Auch die Kostenkontrolle ist höher, da ein NAS in der Regel eine einmalige Anschaffung, jedoch keine monatlichen Abogebühren wie bei Cloud-Speichern erfordern.   

Die Nachteile sind jedoch auch nicht zu verachten: Ein NAS ist technisch komplex. Die Einrichtung, Konfiguration und Wartung erfordert einen entsprechend hohen Grad an technischem Know-how. Auch ist die Skalierbarkeit und Kapazität eines NAS begrenzt und muss physisch erweitert werden. Der größte Nachteil allerdings besteht in der eingeschränkten Zugänglichkeit, denn du kannst hier nur auf Ihre Daten zugreifen, wenn du im gleichen Netzwerk bist oder Remote-Zugriff darauf hast.

Wenn du also von überall auf deine Daten zugreifen musst oder technische Komplexität vermeiden möchtest, ist die Cloud geeigneter. In einigen Fällen kann auch eine Kombination aus beidem – NAS für lokale Nutzung und Cloud für Fernzugriff – sinnvoll sein.

Fazit

Deine Zukunft liegt in den Wolken? Wir würden sagen: sie liegt in deinen Händen!

Die moderne IT-Welt ist dank Cloud-Technologie in vollem Wandel. Die Cloud hat sich in der modernen IT-Welt als unentbehrlich erwiesen. Sei es für Datenzugriff unterwegs, die effiziente Zusammenarbeit in Teams oder das kostensparende Outsourcing von IT-Infrastruktur und -Services: Die Möglichkeiten von Cloud-Computing formen das Rückgrat vieler Unternehmen und privater Nutzer. Nicht zuletzt spielt die Cloud auch für die immer weiter voranschreitende Digitalisierung eine steuernde Rolle.

Wenn das alles in dir die Neugier geweckt hat, selbst Teil der Cloud-Evolution zu werden, dann kontaktiere uns. Als Cloud-Spezialist hast du eine große Zukunft vor dir!

Häufige Fragen zur Weiterbildung bei Techstarter

Mit dem Bildungsgutschein ist deine Weiterbildung  / Schulundg beim Förderträger Techstarter absolut kostenfrei für dich.

Grundlegend benötigst du, neben dem Anspruch auf einen Bildungsgutschein, Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und ein Interesse an der IT. Näheres lässt sich im Bewerbungsprozess klären. Ein vorangegangener Lehrgang / Bootcamp oder Qualifikationen im Bereich IT sind von Vorteil, aber nicht nötig.

Die Lehrgänge finden 100% online statt, ähnlich einem Fernstudium, nur mit viel engerem Kontakt und in Gruppen. Er hat eine Dauer von 12 Monaten in Vollzeit. Alles, was du dafür benötigst, ist ein Computer und ein Internetzugang. Beides erhältst du von uns.

Du erhältst nach erfolgreicher Teilnahme an der Weiterbildung anerkannte Zertifizierungen wie z.B. AWS „Cloud Practitioner“, Vorbereitung zum AWS Solution Architect, Professional Scrum Master und Linux Essentials / LPIC-1 Linux Administrator. Diese Zertifikate sind für Quereinsteiger besonders hilfreich und werden von vielen Arbeitgebern als Nachweise über Kenntnisse bevorzugt. Optional besteht auch die Möglichkeit der externen Prüfung zum/zur Fachinformatiker:in für Anwendungsentwicklung (IHK).

Ja, in der Regel enden unsere Seminare mit einer Prüfung, um sicherzustellen, dass Sie den bestmöglichen Abschluss erhalten und das erlernte Wissen anwenden können.

Unsere Kurse finden in Vollzeit von 9 Uhr bis 15 Uhr statt. Der Ablauf am Nachmittag ist flexibel. Dadurch kann Kinderbetreuung bei gleichzeitiger Teilnahme am Kurs gewährleistet werden.

Nein, Vorkenntnisse oder Grundlagenwissen sind nicht zwingend erforderlich. Bestehendes Interesse bzw. Vorerfahrungen und / oder Qualifizierungen, Lehrgänge, Bootcamps etc. im Bereich IT oder mit technischen Themen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Von unseren Kursteilnehmenden erhalten wir immer wieder die Rückmeldung, dass sie sich dank der Weiterbildung viel selbstbewusster und kompetenter fühlen und erfreut darüber sind, nun das nötige Know-How zu haben, um einen wichtigen Beitrag in der IT-Branche leisten zu können. Und es gibt noch mehr Gründe: Chance für geistiges Wachstum, beruflicher Fortschritt, höheres Einkommen und eine Gruppe an Menschen, die gemeinsam vorankommen. Wir glauben an dich – glaube du auch an dich! 🙂

Mit den genannten Zertifikaten eröffnen sich verschiedene Berufsmöglichkeiten im Bereich IT für dich. Hier einige der Berufe, die mit diesen Zertifikaten, Qualifikationen und Berufserfahrungen potenziell erreicht werden können:

AWS „Cloud Practitioner“

  • Cloud Support Engineer
  • Cloud Operations Specialist
  • Cloud Consultant
  • Cloud Sales Representative

AWS Solution Architect

  • AWS Cloud Architect
  • Cloud Solutions Engineer
  • Cloud Infrastructure Architect
  • Cloud Solution Consultant

Professional Scrum Master

  • Scrum Master
  • Agile Coach
  • Agile Project Manager
  • Agile Process Facilitator


LPIC-1 Linux Administrator

  • Linux System Administrator
  • Linux Server Administrator
  • Linux Network Administrator
  • DevOps Engineer

Potentielle Arbeitgeber